Genf

Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer (CTG Genève)

Das Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer Genf (CTG) wurde 2004 gegründet. Es bietet Unterstützung für Menschen, die direkt oder indirekt Folter oder Krieg erlebt haben. Neben Migrantinnen und Migranten steht es auch Fachpersonen zur Verfügung, die mit diesem Problemkreis konfrontiert sind.

Durch die pluridisziplinäre Behandlung, die das CTG anbietet, können Überlebende von Folter und Krieg ihre Gesundheit, ihre Autonomie und ihre Würde wiedererlangen. Die Behandlung ermöglicht den Opfern, besser mit ihren traumatischen Erlebnissen umzugehen, ihre persönlichen Fähigkeiten auszubauen und ihre familiären und sozialen Ressourcen zu stärken.

Neben zwei Ärzten arbeitet im CTG auch eine Psychologin, die auf Psychotherapie spezialisiert ist. Das Ambulatorium klärt die Auswirkungen der extremen Gewalt auf die körperliche, psychische und soziale Gesundheit ab, bietet eine medizinische Behandlung für die körperlichen und psychischen Folgeerscheinungen sowie Begleitung bei der Nutzung des Fachnetzwerks in den Bereichen Medizin, Psychologie, Sozialarbeit und Recht.

Das CTG wird vom Schweizerischen Roten Kreuz und den Genfer Universitätsspitälern finanziell unterstützt. Da es seit 2013 zur Interdisziplinären Abteilung für Gewaltmedizin und -prävention (UIMPV) gehört, kann es auch das Expertenwissen der Rechtsmediziner und Psychiater dieser Abteilung nutzen. 
 

Nationale Fachtagung 2017

Wege aus dem Trauma: Perspektiven für geflüchtete Kinder und Jugendliche

Donnerstag, 7. Dezember 2017 09.15 –17.00 Uhr

Kongresszentrum BERNEXPO Bern

Weitere Informationen - Anmeldung

Identität ist der Schnittpunkt zwischen dem, was eine Person sein will, und dem, was die Welt ihr zu sein gestattet.

Erik H. Erikson

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