Zürich

Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer Zürich (AFK Zürich)

Das Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer Zürich (afk Zürich) wurde 2003 als Gemeinschaftsprojekt des Universitätsspitals Zürich (USZ) und des Schweizerischen Roten Kreuzes SRK gegründet. 2009 übernahm das USZ das Ambulatorium als Teil des öffentlichen Versorgungsauftrags, es wird aber weiterhin vom SRK unterstützt.

Das afk Zürich bietet sozialpsychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen für erwachsene Migrantinnen und Migranten an, die durch Krieg, Folter und Flucht traumatisiert wurden, ungeachtet ihres Aufenthaltsstatus‘. Das AFK versteht sich als spezialisierte Institution, welche sich einerseits an aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und anderseits an einem individualisierten ganzheitlichen Behandlungsansatz orientiert. Neben verschiedenen Psychotherapieverfahren kommen je nach Bedarf auch körperorientierte Ansätze wie Bewegungs- und Physiotherapie, Medikamente und sozialarbeiterische Unterstützung zum Einsatz. Ergänzend führt das AFK Angebote zur Förderung der sprachlichen- und der Arbeitsintegration. Der Einsatz von Dolmetschern gehört zum Standardangebot.

Arbeitsmarkt: Wie können traumatisierte Geflüchtete integriert werden?

Die Unterlagen der Fachtagung vom Donnerstag, 6. Dezember 2018 in Bern finden Sie hier.

...

→ Tagesresolution

Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer.

Martin Kessel

Verbundspartner