St. Gallen

Zentrum für Psychotraumatologie GRAVITA

Das Zentrum für Psychotraumatologie GRAVITA wurde 2011 gegründet. Per 1. Mai 2015 hat das Schweizerische Rote Kreuz St. Gallen das Therapiezentrum vom bisherigen Trägerverein Integrationsprojekte St. Gallen (TISG) übernommen. Im gleichen Jahr wurde das Therapiezentrum in den Verbund «Support for Torture Victims» aufgenommen.

GRAVITA hat sich auf die Behandlung von Flüchtlingen und Migranten mit posttraumatischen Belastungsstörungen, Stresserkrankungen, und chronischen Schmerzen spezialisiert. Die entsprechenden Therapien in einem offenen, tagesklinischen Setting basieren auf einem modernen, integrativen Therapiekonzept. Im Sinne von Empowerment sollen die Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt den Weg in ein selbstständiges Leben zurückerlangen. 

Das Zentrum setzt auf eine Kombination der Bereiche Medizin und Therapie. Ersteres Gebiet widmet sich primär der klassischen psychiatrischen sowie psychologischen Betreuung der Patientinnen und Patienten. Bei diesen Gesprächstherapien arbeitet GRAVITA bei Bedarf mit einem Team von zertifizierten Dolmetschern zusammen, sowohl im Einzel- als auch im gruppentherapeutischen Kontext.

Der zweite Bereich bezieht sich vor allem auf non verbale Therapieformen wie ergotherapeutische Dienstleistungen, Kunst-, Gestaltungs- und Musiktherapie abgerundet mit Körper- und Bewegungstherapie.

Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

Voltaire

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