Die Spirale der Gewalt durchbrechen

Intergenerationelle Auswirkung von Folter und Krieg und ihre Bewältigung

Folter, Krieg und Vertreibung hinterlassen bei Betroffenen tiefe Narben. Die zweite Fachtagung des Verbundes analysierte die Auswirkungen erlebter Gewalt aus soziologischer und gesellschaftspolitischer Sicht.

Sie arbeitet heraus, welche Nachwirkungen Gewalterfahrungen in Familien und gesellschaftlichen Gruppen über Generationen hinweg haben und sucht nach Antworten auf die Frage, wie sich diese Spirale durchbrechen lässt. Weiter befasst sich die Tagung mit den Hintergründen der Gewalttätigkeit Jugendlicher und gibt praxisbezogene Anleitungen zu einem wirkungsvollen Aggressionsmanagement in Beratungssituationen. Behandelt werden zudem die Übertragungseffekte, die Traumata von Patient-/innen und Klient-/innen in Teams und Organsiationen auslösen.

Datum

Freitag, 12. Februar 2010

Lokalität

Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer SRK
Werkstrasse 16
3084 Wabern
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