Fachtagung 2022

Veranstaltungen

Nationale Fachtagung

Donnerstag, 15. Dezember 2022
Welle 7, Bahnhof Bern
25 Jahre Therapiezentren für Folter- und Kriegsopfer in der Schweiz: Entstehung – Entwicklung – Visionen

1995 wurde das erste «Therapiezentrum für Folteropfer» in der Schweiz gegründet. Anlass war die von Prof. Dr. Hans-Rudolf Wicker im Jahr 1991 durchgeführte Studie “Die Sprache extremer Gewalt” zur Situation gefolterter Flüchtlinge in der Schweiz. Diese zeigte auf, dass von den rund 30’000 in der Schweiz lebenden anerkannten Flüchtlingen jeder Vierte in seiner Heimat Opfer systematischer Folter war.

Später sind vier weitere Therapiezentren entstanden. Heute bieten die fünf Therapiezentren des Verbunds «support for torture victims» interdisziplinäre Therapien für traumatisierte, geflüchtete Menschen an, die Folter, Krieg und Flucht überlebten. Die Erfahrungen mit verschiedenen Flüchtlingsgruppen haben das Angebot verändert und entwickelt.

Die Fachtagung wirft einen Blick auf die Entwicklung des Angebots für traumatisierte geflüchtete Menschen und es werden Perspektiven für die Zukunft diskutiert. Wo standen wir vor 25 Jahren, wo stehen wir heute und wo wollen wir hin? Was haben wir in den letzten 25 Jahren gelernt und was bedeutet das für zukünftige Behandlungen von traumatisierten Flüchtlingen? Was sind unsere Wünsche, Hoffnungen und Visionen?

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